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Leipzig

27.11.2021, 19:30 - 21:30

Adresse:
Paulinum – Aula und Universitätskirche St. Pauli
Augustusplatz 10
Leipzig, 04109 Deutschland

Veranstaltung:

XII. Leipziger Universitätsmusiktage: Orgelkonzert mit Léon Berben

Die XII. Leipziger Universitätsmusiktage fangen die große Bandbreite der lebendigen musikalischen Gegenwart der Leipziger Universitätsmusik unter der Leitung von Universitätsmusikdirektor Prof. David Timm ein und sind in diesem Jahr der vollendeten Schwalbennestorgel der Firma Metzler gewidmet. Dabei wird die Musik alter Meister genauso neu zu entdecken sein wie Neukompositionen, die die Klänge des Mittelalters und der Renaissance mit denen des 20. und 21. Jahrhunderts verbinden.

Interpreten:
Werke von Sweelinck, Praetorius, Steffens, Strunck und Buxtehude

Léon Berben darf am Cembalo und an der Orgel als Meister seines Fachs gelten. Darüber hinaus weisen ihn umfassende Kenntnisse in Musikgeschichte und historischer Aufführungspraxis als einen der führenden Köpfe seiner  Generation der »Alten Musik«-Szene aus. Sein Repertoire umfasst Clavierwerke zwischen 1550 und 1790. Ferner schrieb er als Co-Autor für die Enzyklopädie Die Musik in Geschichte und Gegenwart.

Intensives Quellenstudium und stete Forschungsarbeit verleihen der Interpretationskunst von Léon Berben einen besonderen Rang. Seine Solo-CD-Aufnahmen auf historischen Orgeln und Cembali wurden von der Fachpresse hoch gelobt und mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem »Diapason d’Or«, dem »Choc« von Le Monde de la Musique und dem Vierteljahrespreis der deutschen Schallplattenkritik.

Léon Berben studierte Orgel und Cembalo in Amsterdam und Den Haag als letzter Schüler von G. Leonhardt wie auch bei R. Jiskoot, T. Koopman und T. Mathot, und schloss sein Studium mit dem Solistendiplom ab.

Er ist wirkt als Titular-Organist an der historischen Orgel der St.-Andreas Kirche in Ostönnen – nach derzeitigem Forschungsstand eine der  ältesten spielbaren Orgeln der Welt (c.1425/1586/1721) – und betreut in dieser Funktion die dortige Konzertreihe mit.

Seit 2000 war er  als Cembalist bei Musica Antiqua Köln (Reinhard Goebel) tätig. In dieser Eigenschaft gastierte er in Europa, Nord- und Südamerika sowie Asien und spielte zahlreiche CDs für die Deutsche Grammophon/Archiv Produktion ein. Seit der Auflösung des Ensembles Ende 2006 verfolgt er eine ausgedehnte Solo-Karriere, die ihn auf renommierte internationale Festivals führte.

Zu seinen Kammermusikpartnern gehören u.a. Concerto Melante, ein Ensemble der Berliner Philharmoniker.

 

Karten im VVK 10 €/ermäßigt 5 € ab Mitte September bei unseren VVK-Stellen und an der Abendkasse zu 12 €/ermäßigt 6 €

Restkarten für Studierende an der Abendkasse zu 5 €
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